


14/02 2010:
Auf den Spuren von Karl May !

Ende September war es soweit: die wandernden Sportler des ESV reisten per Flugzeug nach Kroatien, um dort die Schönheit dieses Landes am Mittelmeer zu erwandern. Die adriatische Küstenregion von Kroatien besteht zu großen Teilen aus verkarsteten Flächen. Sie ist von mediterranen Einflüssen geprägt. Die Breite des Küstenstreifens variiert stark. Während er an einigen Stellen unterhalb des Velebit- und des Biokovo-Gebirges nur wenige Kilometer breit ist, reicht er an anderen Stellen weiter ins Landesinnere. Die Mehrzahl der in Kroatien in die Adria mündenden Flüsse ist jedoch relativ kurz; lediglich der Einzugsbereich der aus Bosnien und Herzegowina kommenden Neretva erstreckt sich weiter ins Landesinnere. Die in mächtigen Wäldern eingebetteten Seen, verbunden durch unzählige Wasserfälle, sind ein Naturschauspiel der besonderen Art. Kein Wunder also, dass sich die Produzenten der Roman-Verfilmungen von Karl May wie zum Beispiel „Winnetou 1-3“, „Old Surehand“ oder „der Schatz m Silbersee“ die traumhafte Landschaft ausgesucht haben. Diese Aufnahmen wurden in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gedreht – und seitdem aber sich die Landschaften kaum verändert.

Kein Wunder also, dass sich die 16-köpfige Wandergruppe dieses kleine Land, das Beitrittskandidat zur Europäischen Union ist, ausgesucht hatte. Zunächst wurde am ersten Tag der Wanderweg Osorcica auf der Insel Losiny unter die Wanderschuhe genommen. Am zweiten Tag wurde der Gipfelsturm auf der Insel Krk erfolgreich in Angriff genommen. Vier Stunden wurden insgesamt gelaufen, dabei wurde nicht nur ein Höhenunterschied von über 250 Metern überwunden, sondern auch ein ummauerter See gefunden. Auch nicht unbedingt alltäglich.

Der dritte Tag führte die Seddiner in den Nationalpark Plitvicer Seen. Hier sind insgesamt sechzehn Seen in verschiedenen Ebenen aneinander gereiht. Glasklares blaugrünes Wasser, rauschende Wasserfälle und schäumende Kaskaden waren der Grund dafür, dass dieses Gebiet in das UNESCO-Weltkulturerbe eingetragen wurde. Zahlreiche Lehr- und Wanderpfade durchqueren den Nationalpark.
Tag 4 führte die ESV-Wanderer zur Insel Rab, wo der Gipfel Kamenjak als Ziel ausgeben worden war. Zwar war der 1.824 Meter lange Weg für die ESVler nicht unbedingt ein Problem, aber trotzdem wurde etwas über eine Stunde für den Aufstieg benötigt. Entschädigt wurde die Gruppe aber mit einem herrlichen Blick auf die Insel. Nach dem Abstieg war dann aber noch ein wenig Zeit, um in den romantischen Gassen der Stadt Rab bummeln zu gehen.

Der 5te Tag war wieder ein Tag in einem Nationalpark – Nord Velebit.
Kurven, Felsen und herrliche Ausblicke auf das nahe Meer prägen diesen seit 1999 existierenden Wanderweg bis zur Rossi-Hütte.


Nach den sechs Tagen ging es dann wieder in die Heimat. Geblieben sind allerdings wunderbare Eindrücke und die Gewissheit, dass die Gruppe schon bald in die Planungen für die nächste Wanderreise eintreten wird!




14/02 2010:
Auf Reisen im Böhmischen Erzgebirge!

Mit insgesamt 8 Teilnehmern war die Wandergruppe des ESV Lok Seddin einmal mehr auf Reisen. Dieses Mal wurde das Böhmische Erzgebirge als Ziel ausgewählt. Das durch Zinn- und Silberbergbau geprägte Gebiet ist zum Wandern wie geschaffen. Gepflegte Gasthäuser und wunderbar angelegte Wanderwege laden regelrecht dazu ein, viele Stunden in der freien Natur zu verbringen. Und so waren die ESV-Wanderer tagtäglich sieben bis zu neun Stunden am Tag unterwegs, um zum Klinowec (Keilberg), zum Fichtelberg und nach Jackymor zu gehen. Auch das Gottesgaber Torfmoor wurde besucht – hier führt ein Pfad teilweise über Bohlenwege und hat 12 Stationen, an denen man kurze Informationen über Flora und Fauna im Torfmoor-Ökosystem lesen kann.

Beiderseits der deutsch-tschechischen Grenze legte so die Gruppe über 100 Kilometer zu Fuß zurück. Kein Wunder, dass nach so ereignisreichen Tagen, die mitunter auch recht anstrengend waren, die böhmische Küche als sehr wohlschmeckend und wohltuend angesehen wurde. In diesem Zusammenhang war es eigentlich umso erstaunlicher, dass im Mai unsere Wanderer offensichtlich mehr oder weniger allein auf weiter Flur waren – trotz schöner Umgebung und angenehmer Wetterverhältnisse. Ein echter Geheimtipp –wandern in der Seddiner Gruppe!

