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ESV LOK Seddin e.V.

1. Herrenmannschaft gewinnt zwei heiß umkämpfte Heimspieleicon kegeln schwarz auf weiss 50mm rgb 300dpi Kopie Kopie

Puh, war das knapp! Solch starke Gegner wie dieses Wochenende hatte unsere 1. Herrenmannschaft noch nie vor der Brust gehabt. Die Kegler der KSK Oldenburg / Holstein und der SG ETV / Phönix Kiel erwiesen sich als genau die harten Brocken, die man erwartet hatte. Gerade der mehrmalige und amtierende Deutsche Meister aus Kiel stellte unsere Herren mit teilweise herausragenden Ergebnissen vor eine harte Probe. Trotz einiger Unkonzentriertheiten konnten beide Spiele am Ende glücklicherweise doch relativ deutlich mit 2:1 gewonnen werden…

Bereits gestern kam es zum erneuten Aufeinandertreffen mit den Keglern der KSK Oldenburg / Holstein. Beim Hinspiel am ersten Spieltag der Saison konnten unsere Herren die Gunst der Stunde zum Gewinn des Zusatzpunktes gegen die schwächelnden Gastgeber nicht nutzen. Deshalb wollten sie diesen beim gestrigen Rückspiel auch unbedingt behalten. Doch bereits im ersten Durchgang ging es heiß her.

Christian (942) und Norman (904) starteten wie so oft in die Partie und hatten mit ihren direkten Gegenspielern Marc Stender (925) und Axel Manteufel (903) allerhand zu tun. Obwohl Christian bärenstark begann und auf den Bahnrekord zusteuerte ließ Marc nicht locker und blieb in Schlagdistanz. Erst auf der letzten Bahn konnte sich Christian richtig absetzen und machte den neuen Einzelbahnrekord perfekt. Mit +102 überbot er den alten Rekord in der Altersklasse Herren gleich um satte 12 Holz! Bei Norman bot sich ein ganz anderes Bild: Er lag von Anfang an gegen seinen Kontrahenten Axel zurück und fand erst auf der zweiten Bahn allmählich in seinen Spielrhythmus. Der Rückstand auf Axel wurde zwar allmählich kleiner, hielt sich aber bis zum Schluss. Erst mit dem allerletzten Wurf – einer Abschlussneun – zog Norman an Axel vorbei, was zumindest ein kleiner Hoffnungsschimmer war.

In der Mittelachse kam bei unseren Herren dieses Mal René (881) für Ralf-Ingo zum Einsatz. Nach langer Verletzungspause fehlte ihm ein wenig die Konstanz und er erlaubte sich zu viele Fehler. Dadurch reichte es am Ende nicht ganz um seine Gegenspieler Lars Boller (889) und Arnim Barkholtz (887) zu halten. Marko (908) zeigte zwar auch einige Unkonzentriertheiten, konnte mit seinem Ergebnis aber zumindest an allen Oldenburgern bis auf Marc vorbeiziehen. Dadurch war im letzten Durchgang in Sachen Zusatzpunkt noch alles offen.

Raphael (915) und Torsten (906) setzten alles daran die starken 925 Holz von Marc aus dem ersten Durchgang zu schlagen. Allerdings gerieten diese bereits relativ früh in weite Ferne, sodass nur noch die Hoffnung bestand, dass ihre Kontrahenten nicht zurechtkamen. Allerdings zeigte sich recht schnell, dass die Oldenburger Jan Haagen (907) und Jan Stender (914) durchaus in der Lage waren mitzuhalten. So wurde es ein offener Schlagabtausch um die Einzelwertungspunkte im letzten Durchgang. Während Raphael mit dem letzten Wurf an Jan Stender vorbeiziehen konnte, gelang dies Torsten gegenüber Jan Haagen nicht, was letztlich aber nicht mehr spielentscheidend war. Am Ende stand ein 2:1-Erfolg mit 5456:5425 Holz und 42:36 EWP auf der Habenseite.

Am heutigen Sonntag kam es zum vermeintlichen Spiel des Jahres, das es durchaus in sich hatte. Den zahlreichen Zuschauern und Fans wurde gegen den Deutschen Meister auf jeden Fall einiges geboten und es war spannend bis zum Schluss. Aber der Reihe nach…

Christian (917) und Norman (918) bildeten erneut die Startachse, jedoch mit unterschiedlichen Vorzeichen. Während klar war, dass Christian es schwer haben würde sein überragendes Ergebnis vom Vortag zu bestätigen, hatte Norman einiges gut zu machen. So kam es, dass beide gut spielten und sich diesmal nicht viel nahmen. Bei den Kielern sah es hingegen ganz anders aus. Während Felix Grill (888) keine Chance hatte mitzuhalten, hätte Nationalspieler Kai Ludorf (936) beinahe den tags zuvor herausgespielten Bahnrekord von Christian egalisiert. Lediglich die letzte Bahn kostete ihm die neue Bestmarke. Dennoch schienen die 12 EWP bereits frühzeitig vergeben zu sein, was sich später auch bewahrheiten sollte. Zumindest gingen unsere Herren aber mit einem 11-Holz-Vorsprung in die zweite Runde.

Dort versuchte diesmal wieder Ralf-Ingo (898) im Zusammenspiel mit Marko (923) sein Glück. Mit den Nationalspielern Alexander Eggers (919) und Roger Dieckmann (924) hatten sie eine Mammutaufgabe zu bewältigen, welche sie aber gut meisterten. Zwar reichte es für Ralf-Ingo wieder nicht ganz um die 900er Marke zu knacken. Allerdings bewahrte er trotz einiger unnötiger Fehler die Ruhe und ließ sich durch die sehr guten Ergebnisse der Konkurrenz nicht aus der Fassung bringen. Marko konnte immerhin Alexander in Schach halten und scheiterte nur knapp an Rogers Ergebnis. Gleichzeitig war spätestens nach diesem Durchgang klar, dass ein 3:0-Sieg nicht mehr möglich war. Von da an ging es nur noch um den Gesamtsieg, zumal sich der 11-Holz-Vorsprung aus der ersten Runde in einen 11-Holz-Rückstand gedreht hatte. Auf unsere Schlussachse wartete somit eine ganze Menge Arbeit.

Raphael (895) und Torsten (895) war die Nervosität von Beginn an anzumerken. Sie spielten zwar ihren Wurf, erlaubten sich aber ungewöhnlich viele Aussetzer. Dadurch blieben die Kieler René Richter (885) und Sascha Brinks / Jörn Kemming (883) in der Partie, die ihrerseits auch ihre Probleme hatten. Sascha wurde sogar bereits nach 20 gespielten Würfen ausgewechselt. Eines war klar: Die Kieler wollten unbedingt gewinnen und setzten alles daran ihr Ziel in die Tat umzusetzen. Unsere Herren hatten jedoch einiges dagegen und konnten den Rückstand relativ schnell egalisieren. Von da an war es ein einziger Nervenkrimi. Die Zuschauer konnten sich über Langeweile nicht beschweren, denn es ging ständig hin und her. Bis 10 Wurf vor Schluss lagen beide Mannschaften gleich auf und so kam es zum großen Showdown. Dieser hatte es in sich und verdeutliche einmal mehr, dass Kegeln zum Großteil Kopfsache ist. Als unsere Herren 7 Wurf vor Schluss mit 3 Holz in Führung lagen, entschieden sich die Kieler auf Angriff zu spielen. Dies hatte zur Freude unserer Herren und ihrer zahlreichen Fans nur mäßigen Erfolg, da auf einmal eine 6, 5 und 4 seitens der Kieler gekegelt wurden. Kurioserweise leisteten sich Torsten und Raphael daraufhin aber auch eine 5 und eine 4. Die Nerven lagen blank und die Spannung erreichte ihren Höhepunkt. Zum Glück nahmen Torsten und Raphael dann noch einmal all ihre Konzentration zusammen und spielten souverän zu Ende, während ihre Gegenspieler vergeblich versuchten mit Angriffskugeln noch einmal heranzukommen. Somit endete der erwartet spannendste Heimwettkampf der Saison mit 5446:5435 Holz 2:1 (40:38) für unsere 1. Herrenmannschaft.

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